Berufsorientierung und Berufsvorbereitung

Den richtigen Beruf finden – aber wie?

Eine Säule mit pfeilförmigen Wegweisern, auf denen verschiedene Berufe geschrieben stehen, wie zum Beispiel: Florist/-in, Koch/Köchin, Verkäufer/-in, Maler/-in

„Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich gut kann“. – „Ich koche gern, aber reicht das für eine Ausbildung?“ – „Ich kann mir das Arbeitsleben eigentlich nicht richtig vorstellen.“ Wer mit  Erfolg ins Berufsleben einsteigen will, sollte sich gut vorbereiten. Das  gilt für alle jungen Menschen und besonders für Jugendliche mit Förderbedarf. Sie brauchen eine umfassende Berufsorientierung, entweder als Schüler/-innen während der Schulbesuchszeit oder im Anschluss daran. Die bbw-Angebote im Übergang von der Schule in den Beruf können helfen, unnötige Warteschleifen und Umwege zu vermeiden.

Sich ausprobieren und Potenziale entdecken

Unsere verschiedenen Ausbildungsbereiche bieten jungen Menschen die Möglichkeit, Einblick in mehr als 30 Berufe zu nehmen. Und was im bbw nicht selbst angeboten wird, kann in einer betreuten Hospitation oder einem Praktikum erfahren werden. So können die Jugendlichen in der Praxis ausprobieren, was ihnen liegt, was ihnen gefällt und was nicht.

Um sie dabei zu unterstützen, nutzen wir Kompetenzfeststellungen und Potenzialanalysen, handlungsorientierte Verfahren wie „hamet 2“, „hamet e“ und „hamet K“ sowie erlebnispädagogische Elemente. Wir führen außerdem Interessenstests und Interviews durch. All das  soll den Jugendlichen dabei helfen herauszufinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen und welcher berufliche Weg der passende sein könnte.

Den ganzen Menschen vorbereiten

Eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, ist keine Kleinigkeit. Die Auszubildenden müssen dafür über unterschiedliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen verfügen. Wir zielen deshalb auf die umfassende Stärkung der jungen Menschen und ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn man jemanden befähigen will, eine Ausbildung zu beginnen, ist es nicht zielführend, sich in erster Linie mit Defiziten zu beschäftigen. Unser Ansatz ist es vielmehr, die vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen bei den jungen Menschen zu identifizieren und sie breitgefächert zu fördern.

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