Geförderte Ausbildung

Berufe: Farbe

Ein junger Mann und eine junge Frau mit Farbrolle und Eimern beim Streichen.

Ein Ausbildungsberuf mit Tradition – aber zugleich zukunftsorientiert: Maler/-innen und Lackierer/-innen gehen einer abwechslungsreichen und krisenfesten Beschäftigung nach. In diesem kreativen Berufsfeld, das Handwerk, Kunst und Technik verbindet, bietet das Berufsbildungswerk Südhessen drei verschiedene Ausbildungen an.

Maler/-in und Lackierer/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: Räume durch Farbe zu verändern, zu gestalten, zu verschönern: das finde ich reizvoll. Aus nackten Wänden wird durch meine Arbeit ein attraktiver Raum, ein frischer Anstrich macht aus Alt Neu. Ich lerne aber auch die richtige Untergrundbehandlung, das Tapezieren und das Lackieren von Türen, Fenstern, Gittern und Rahmen.

Was auch dazu gehört: Ein Gefühl für Farbe und Gestaltung sollte ich mitbringen. Körperliche Arbeit darf mich nicht stören und Geschicklichkeit mit den Händen gehört auch dazu. Wichtig: Ich darf auf die Chemikalien in den Farben nicht allergisch reagieren. Berechnen und vermessen sollte mich nicht abschrecken. Ein freundlicher Umgang mit meinen Kunden und das Eingehen auf ihre Wünsche sollte selbstverständlich für mich sein.

Was ich noch wissen sollte: Es handelt sich um eine dreijährige Ausbildung, die mit der Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer endet. Arbeit finde ich in Handwerksbetrieben, aber auch im Fachhandel.

Bauten- und Objektbeschichter/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: Dieser Beruf ist dem Maler- und Lackierer-Beruf sehr ähnlich. Ich lerne tapezieren, Wände anlegen, lackieren, dazu kommt die Vorbehandlung von Untergründen, zum Beispiel durch Verputzen. Ich freue mich, wenn Räume und Gebäude durch meine Arbeit hinterher richtig gut aussehen. Und der Umgang mit Farben, Lacken und Tapeten macht mir Spaß, genauso wie der freundliche Umgang mit meinen Kunden und Kundinnen.

Was auch dazu gehört: Wie in jedem Handwerksberuf brauche ich körperliche Belastbarkeit. Dazu kommt Farbsinn, Geschicklichkeit mit den Händen und Freiheit von Allergien. Sorgfalt und Zuverlässigkeit wird man in diesem Beruf auf jeden Fall von mir verlangen, denn Farben und Lacke, aber auch Pinsel und Rollen müssen fachgerecht behandelt werden.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert zwei Jahre und endet mit der Abschlussprüfung vor der Handwerkskammer. Mit entsprechend guten Noten kann ich nach einem weiteren Jahr Ausbildung noch die Gesellenprüfung zum/zur Maler/-in und Lackierer/-in ablegen.  Arbeitsplätze gibt es im Handwerk, aber auch in der Industrie oder bei Behörden.

Bau- und Metallmaler/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: Der Umgang mit Pinsel, Rolle und Farbe macht mir Spaß, aber die Theorie fällt mir schwer. Deshalb finde ich diese Ausbildung gut, weil ich alles lerne, was zur praktischen Arbeit im Malerhandwerk gehört, aber nicht so viel theoretisches Wissen erwerben muss.

Was auch dazu gehört: Körperliche Belastbarkeit, aber auch geschickte Hände brauche ich genauso wie Farbempfinden, Zuverlässigkeit und Sorgfalt. Wie in jedem Handwerk sollte ich nicht nur mein Fach verstehen, sondern auch Spaß daran haben, meine Kunden zufrieden zu stellen und auf ihre Wünsche einzugehen.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit der Prüfung vor der Handwerkskammer abgeschlossen. Sie eignet sich insbesondere für Menschen mit Behinderung. Arbeit gibt es in Handwerksbetrieben, in der Industrie oder in Behörden.

Unsere Auszubildenden im Bereich Farbe erwerben ihre beruflichen Qualifikationen unter anderem in diesem bbw-praxisbetrieb:

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