Geförderte Ausbildung

Berufe: Hauswirtschaft & Pflege

Eine junge Frau aus dem Ausbildungsbereich Hauswirtschaft mit blauer Schürze und Kopfhaube bereitet in der Küche einen Kuchenteig zu.

Professionelle Unterstützung bei der Bewältigung von Haushaltstätigkeiten wird in der modernen Gesellschaft immer mehr gefragt. So hat sich die Hauswirtschaft in der heutigen Dienstleistungsgesellschaft zu einem wichtigen, zukunftsorientierten Berufszweig entwickelt.

Hauswirtschafter/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: In der Hauswirtschaft muss ich alles können, was für eine professionelle Haushaltsführung notwendig ist. Im Zentrum stehen die Menschen, deren Haushalt ich betreue, weil sie schon alt oder beruflich zu eingespannt sind, um sich selbst darum zu kümmern. Zu meinen Aufgaben gehört Ordnung halten, Einkauf und Vorratshaltung, Mahlzeiten zubereiten und Näharbeiten.

Was auch dazu gehört: Ich muss gut mit Menschen jeden Alters umgehen können, denn Kinder- und Seniorenbetreuung kann durchaus Teil meiner zukünftigen Aufgaben sein. Organisationstalent und der richtige Umgang mit Geld sind wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf. Unverzichtbar sind Zuverlässigkeit und Freundlichkeit.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit dem Abschluss vor der Industrie und Handelskammer. Arbeit finde ich in privaten Haushalten, aber auch in betrieblichen Großhaushalten wie Altenheimen und Krankenhäusern.

Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft

Was mir an dem Beruf gefällt: Hauswirtschaft heißt, dass ich alles lerne, was ich in einem Haushalt können muss: Das geht von Arbeiten in der Küche und Vorratshaltung bis zur Wäsche- und Hauspflege. Mit dieser Ausbildung bin ich vielseitig einsetzbar, von dem/der Helfer/-in in einem Privathaushalt bis zum/zur Mitarbeiter/-in in einem Großbetrieb wie Krankenhaus oder Altenheim.

Was auch dazu gehört: Die Arbeit im Haushalt ist anstrengend. Ich werde viel im Stehen arbeiten. Das heißt, körperliche Belastbarkeit ist eine wichtige Voraussetzung, um diesen Beruf zu erlernen.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit dem Abschluss vor der Industrie und Handelskammer. Sie richtet sich insbesondere an Menschen mit Behinderung und ähnelt der Ausbildung zur Hauswirtschafterin, von mir wird aber weniger selbstständige Planung erwartet. In dem Helferberuf geht es eher darum, Anweisungen gewissenhaft umzusetzen. Arbeitsplätze gibt es in Kliniken und Altenheimen, aber auch im Service oder in Privathaushalten.

Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft mit Zusatzqualifikation Altenpflegehelfer/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Neben den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten macht es mir vor allem Freude, mit älteren Menschen in Kontakt zu kommen. Hilfe bei der Körperpflege oder beim Essen gehört dabei genauso zu meinen Aufgaben wie das gemeinsame Gestalten des Alltags und der Freizeit.

Was auch dazu gehört: Die Unterstützung von pflegebedürftigen Menschen beim Waschen oder Essen bringt mich in einen sehr engen Kontakt, erfordert manchmal viel Geduld und kann auch anstrengend sein. Belastbarkeit ist also eine wichtige Voraussetzung für diesen Beruf.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert drei Jahre und richtet sich insbesondere an Menschen mit Behinderung. Sie endet mit zwei Berufsabschlüssen: Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer + Altenpflegehelfer/-in mit Staatlicher Prüfung und Anerkennung. Arbeitsplätze gibt es in stationären und teilstationären Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, ambulanten Diensten, Kur- und Reha-Betrieben sowie in Privathaushalten.

Weitere Informationen zur Ausbildung im Pflegebereich finden Sie hier

Unsere Auszubildenden im Bereich Hauswirtschaft erwerben ihre beruflichen Qualifikationen unter anderem in diesem bbw-Praxisbetrieb:

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