Geförderte Ausbildung

Berufe: Raumgestaltung

Eine junge Frau aus dem  Ausbildungsbereich „Raumausstattung“ beim Zuschneiden von Bodenbelag auf einem Tisch.

Zwischen Tradition und Lifestyle bewegt sich die Branche der Raumgestaltung – und die beruflichen Chancen und Perspektiven sind auf diesem Gebiet ebenso vielfältig wie die Arbeiten selbst. Im bbw Südhessen stehen hier folgende Ausbildungen zur Auswahl.

Raumausstatter/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: Raumausstattung bedeutet, beruflich für Schönheit zu sorgen. Durch meine Arbeit werden Privatwohnungen, aber auch Geschäftsräume, Hotels oder Gaststätten, ja Theater oder Konzertsäle so dekoriert, dass sich die Menschen wohl fühlen, die sich darin aufhalten.

Was auch dazu gehört: Raumausstattung ist ein vielseitiger Beruf, er umfasst die Bereiche Decken- und Wandgestaltung, Polstern, Bodenbeläge und Raumdekorationen sowie Licht-, Sicht- und Sonnenschutz. Ich brauche handwerkliches Geschick, körperliche Belastbarkeit, Farbsinn, räumliches Vorstellungsvermögen und immer wieder gute Ideen, was ich aus den verfügbaren Materialien machen kann. Messen, rechnen, kalkulieren gehören ebenfalls zum Beruf. Ganz wichtig: Ich muss mich auf meine Kunden und Kundinnen einstellen, ihre Wünsche aufgreifen und mit den verfügbaren Mitteln umsetzen.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit der Prüfung vor der zuständigen Handwerkskammer. Arbeit finde ich in Raumausstatterbetrieben, aber auch im Fachhandel, z. B. in Möbelhäusern. Auch Theater, Film oder Fernsehanstalten und natürlich die Messebauer beschäftigen Raumausstatter/-innen.

Raumgestalter/-in

Was mir an dem Beruf gefällt: Sessel polstern, Gardinen dekorativ hängen, Böden verlegen oder Wände mit Stoffen oder Tapeten bekleiden – so helfe ich dabei, Räume neu zu gestalten. Mit den eingesetzten Werkzeugen, Geräten und Maschinen kenne ich mich aus und weiß, worauf es bei der Vorbereitung eines Auftrags ankommt.

Was auch dazu gehört: Es ist wichtig, dass ich sehr sorgfältig und genau arbeite, wenn ich Stoffe und andere Materialien exakt zuschneiden und weiterverarbeiten muss. Hierbei ist handwerkliches Geschick und ein gutes Gespür für Farben und Formen gefragt. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der gestalterischen Ausführung, doch sollte mich auch der Umgang mit Zahlen nicht abschrecken.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert 3 Jahre und richtet sich insbesondere an Menschen mit Behinderung. Sie endet mit dem Abschluss vor der Handwerkskammer. Arbeit finde ich in denselben Bereichen wie der/die Raumausstatter/-in.

Bodenleger/-in

 Was mir an dem Beruf gefällt: Es gibt die vielfältigsten Möglichkeiten, Böden zu gestalten und sehr unterschiedliche Materialien dafür, vom Teppichboden über Laminat, PVC bis hin zu Fertigparkett. In der Ausbildung lerne ich für jeden Belag die richtige Verlegetechnik. Das ermöglicht mir, passende und gut aussehende Bodenbeläge für ganz unterschiedliche Bereiche zu verlegen, vom Privathaushalt bis zum Konferenzsaal oder Kino.

Was auch dazu gehört: Die Arbeit erfordert viel Kraft, aber auch Sorgfalt, damit der Bodenbelag keine Wellen schlägt oder zu kurz für die letzten Zentimeter Raum ist.Die Vermessung von Böden muss ich genauso erlernen wie das Kalkulieren der Materialmengen. Aber auch meine guten Ideen sind gefragt, denn bei großen Bodenflächen kann ich durch den Einsatz verschiedener Materialien tolle optische Effekte erreichen. Aufgeschlossenheit gegenüber meinen Kunden und Kundinnen sowie das Eingehen auf ihre Wünsche sind ebenfalls wichtige Faktoren für meinen beruflichen Erfolg.

Was ich noch wissen sollte: Die Ausbildung dauert drei Jahre. Am Schluss steht die Prüfung vor der zuständigen Handwerkskammer. Arbeitsstellen gibt es in Raumausstattergeschäften, im Fachhandel, und in der Industrie.

Unsere Auszubildenden im Bereich Raumgestaltung erwerben ihre beruflichen Qualifikationen unter anderem in diesem bbw-Praxisbetrieb:

zurück