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Fit fürs Leben

Förderkonzept setzt auf Gesundheit, Ernährung & Fitness

Das erfolgreiche bbw-Tischtennisteam

Wow – ist das bunt! Wenn Pädagoge Toralf Bredemeier mit den Azubis loslegt, dann kommt Farbe in die Küche. Nicht an die Wände, sondern in den Topf. Quietschgrüne Bohnen, knallrote Paprika und leuchtend orange Möhren liegen auf dem Tisch, bereit zum Waschen und Schnippeln. Das gemeinsame Kochen ist ein Baustein des Programms „Fit for life“, das zur individuellen Förderung am „Lernort Wohnen“ gehört.

Das Förderkonzept jedes Jugendlichen, der im bbw eine Berufsorientierung oder Ausbildung absolviert, ist vielschichtig und auf Ganzheitlichkeit ausgerichtet. Das heißt: Im bbw geht es nicht nur um fachliche und soziale Kompetenzen, sondern auch um selbstständiges Leben. Das Miteinander von Job, Haushalt und Freizeit soll in eigener Regie gut gelingen.

Das „Wohnen“ ist also auch ein Lernort, an dem die jungen Erwachsenen im bbw wachsen. Die Wohngruppen befinden sich entweder im Wohndorf auf dem bbw-Gelände oder in der Region – je nach Selbstständigkeitsgrad. Das Programm „Fit for life“ bringt die Themen Ernährung und Fitness direkt in die Wohngruppe, in das Zuhause. „Nur wer auf die Bedürfnisse seines Körpers und seiner Psyche achtet, bleibt gesund, kann seine Freizeit genießen und im Berufsleben Leistung bringen“, so Bereichsleiter Tobias Vogeler.

Sein Mitarbeiter, Fitnesstrainer und Ernährungsberater Toralf Bredemeier, besucht regelmäßig die Wohngruppen und kocht mit den Jugendlichen. Was gekocht wird, dürfen sich die jungen Erwachsenen wünschen. Aber das Wie bestimmt Toralf Bredemeier. Und das bedeutet: ernährungsphysiologisch hochwertige und frische Zutaten, keine Convenience-Produkte und weniger, dafür aber ernährungsphysiologisch hochwertige Fette. Wichtig ist ihm, dass das Kochen Spaß macht, das Ergebnis schmeckt und der Geldbeutel nicht zu sehr belastet wird.

Neben den Kochterminen bietet Toralf Bredemeier auch eine individuelle Gesundheitsförderung mit Fitnesscheck, Ernährungsberatung sowie Planung und Begleitung von Fitnesstrainingseinheiten an. „Wer sich auf das freiwillige Angebot einlässt, wird fitter, ist seltener krank und geht motivierter in den Tag“, weiß der Pädagoge.

Bei den Jugendlichen kommt „Fit for life“ gut an – insbesondere die Kochevents: „Ich überzeuge durch den Geschmack. Die meisten sind total baff, dass man zum Beispiel Ketchup auch selber machen kann und das dann auch noch richtig lecker ist“, freut er sich.

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