Projekt Orientieren - Qualifizieren - Integrieren

Perspektiven für geflüchtete Frauen

3 Frauen mit Lehrerin am Tisch

OQI steht für "Orientieren - Qualifizieren - Integrieren" und bietet Flüchtlingen aus der Region berufliche Orientierung und Qualifizierung – als Vorbereitung auf eine Ausbildung oder eine Arbeitsstelle. Seit 2016 wird das Projekt vom Berufsbildungswerk Südhessen und der Flüchtlingshilfe Karben für jeweils zehn Teilnehmer*innen pro Durchgang angeboten. Im Herbst 2019 wurde dieses Projekt erstmals ausschließlich für geflüchtete Frauen konzipiert.

Drei Schritte, ein Ziel

"Orientieren - Qualifizieren - Integrieren" - kurz: OQI -  dauert bis zu 12 Monate und gliedert sich in drei Module: Einstieg, Gesellschaftliche Teilhabe/Berufliche Orientierung und Begleitung beim Übergang in Ausbildung oder Arbeit. Da jeder andere Voraussetzungen mitbringt, liegt ein Schwerpunkt auf der individuellen Begleitung. Das Projekt kann anfangs in Voll- oder Teilzeit durchgeführt werden.

Zu Beginn werden die sprachlichen und fachlichen Voraussetzungen geklärt und Kompetenzen festgestellt. Es folgen begleitete Praktika in den bbw-Ausbildungsbereichen und nach drei bis sechs Monaten in externen Unternehmen. Die Begleitung des Ankommens im Betrieb und die Anbahnung und Stabilisierung des Ausbildungs-/Arbeitsverhältnisses schließen sich an. Eine Teilnahme an regelmäßigem  - in den ersten zwei Modulen täglichem - Deutschunterricht, Training der Mathematikkenntnisse sowie Kulturtrainings und -programm komplettieren die Inhalte.

An wen richtet sich das Projekt?

Zielgruppe sind geflüchtete Frauen oder Frauen mit Migrationshintergrund im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die in der Wetterau wohnen, mit ersten Deutschkenntnissen und ohne formelle Berufsausbildung. Die Auswahl erfolgt in der Regel in Kooperation mit den zuständigen Leistungsträgern in der Region und in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Karben und Bad Vilbel. Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, können Sie uns gern kontaktieren.

Angebot für Mütter: Zu Beginn wird eine integrative Kinderbetreuung angeboten. Das heißt: Die Teilnehmerinnen können ihre Kinder/ihr Kind mitbringen. Die Kinder spielen im Nachbarraum in Sichtweite der Mütter und werden dabei von Erzieher*innen betreut. Die Teilnehmerinnen werden dabei unterstützt, für die Zukunft eine geeignete Kinderbetreuung zu finden.

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