Projekt Orientieren - Qualifizieren - Integrieren

Perspektiven für Flüchtlinge

Eine Gruppe junger Menschen lächelt in die Kamera mit der Geste "Daumen nach oben".

Wie schaffe ich in Deutschland den Einstieg ins Berufsleben? Welche Berufe gibt es überhaupt? Und wie läuft eine Ausbildung ab? Für viele geflüchtete Menschen sind dies wichtige Fragen.

Das Berufsbildungswerk Südhessen und die Flüchtlingshilfe Karben bieten seit Februar 2016 ein Programm für jeweils zehn Teilnehmer/-innen an, das Antworten gibt. Das Projekt bietet berufliche Orientierung und Qualifizierung als Vorbereitung auf eine Ausbildung oder eine sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle.

Drei Schritte, ein Ziel

"Orientieren - Qualifizieren - Integrieren" - kurz: OQI -  dauert bis zu 18 Monate und gliedert sich in drei Phasen: Berufsorientierung, Werkstattphasen und Übergangsbegleitung in einen Betrieb. Da jede/r Teilnehmer/-in andere Voraussetzungen mitbringt, liegt ein Schwerpunkt auf der individuellen Begleitung. Zu Beginn werden die sprachlichen und fachlichen Voraussetzungen geklärt und Kompetenzen festgestellt. Es folgen begleitete Praktika in den bbw-Ausbildungsbereichen und nach drei bis sechs Monaten in externen Unternehmen. Die Begleitung des Ankommens im Betrieb und die Anbahnung und Stabilisierung des Ausbildungs-/Arbeitsverhältnisses schließen sich an. Eine Teilnahme an regelmäßigem  - in den ersten zwei Phasen täglichem - Deutschunterricht, Training der Mathematikkenntnisse sowie Kulturtrainings und -programm komplettieren die Inhalte.

An wen richtet sich das Projekt?

Zielgruppe sind geflüchtete Menschen im Alter zwischen 18 und 27 Jahren, mit ersten Deutschkenntnissen und ohne formelle Berufsausbildung. Die erste Gruppe von Teilnehmer/-innen startete im Februar 2016. Eine zweite Gruppe wird Mitte September 2016 anfangen. Die ersten zwei Gruppen starteten im Februar und September 2016. Eine dritte Gruppe wird Mitte Oktober 2017 beginnen.

Kooperationspartner und Förderer

Die erste Gruppe von „OQI“ wurde von der Flüchtlingshilfe Karben,  der Stiftung ProRegion, der Stadt Karben, dem Evangelisches Dekanat Wetterau, dem Deutsch-Ausländischen Freundeskreis Karben e.V., Unternehmen der Region sowie zahlreichen Privatpersonen ermöglicht. Seit der zweiten Gruppe wird das Projekt vom Wetteraukreis mit Mitteln des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets und der Stiftung ProRegion finanziert.

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