Berufsorientierung BOplus

Wirtschaft integriert: Berufsorientierung für junge geflüchtete Menschen

2 Teilnehmer aus dem Projekt Wirtschaft integriert bei der Gartenarbeit, zusammen mit einer Ausbilderin

Junge Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund in betriebliche Ausbildung integrieren – das ist das Ziel des hessenweiten Projekts „Wirtschaft integriert“, das unter der Federführung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung durchgeführt wird. Es besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Förderbausteinen – einer davon ist die Berufsorientierung „BOplus“, die unter anderem vom Berufsbildungswerk Südhessen in Kooperation mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. (BWHW) durchgeführt wird.

Kompetenzen feststellen, Einblick in Berufe bekommen

Die Berufsorientierungsphase findet für bis zu 18 Teilnehmende unter 27 Jahren überwiegend im bbw Südhessen in Karben statt, teilweise auch im BWHW in Friedberg. Nach einer dreiwöchigen Phase zur Kompetenz- und Interessensfeststellung lernen die jungen Männer und Frauen mindestens drei Berufsfelder kennen. Im bbw stehen die Bereiche Farbe, Gastronomie, Küche, Garten und Landschaftsbau, Floristik und Hauswirtschaft zur Auswahl.

Sprache fördern, Alltag und Berufswelt kennen lernen

Die praktischen Erfahrungen werden kombiniert mit berufsbezogener Sprachförderung, Orientierung über Wertvorstellungen und Normen in Alltag und Berufswelt sowie sozialpädagogischer Begleitung, Bewerbungscoaching und Vermittlung in Ausbildungs- oder EQ-Plätze.

Perspektiven entwickeln

BOplus dauert in der Regel drei Monate und unterstützt die Berufswahl und den Ausbildungseinstieg in grundsätzlich allen Ausbildungsberufen, orientiert an den Kompetenzen und Neigungen der Teilnehmenden. Nach Abschluss der Berufsorientierung übernimmt das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V., ggf. gemeinsam mit den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern, die Vermittlung in eine Einstiegsqualifizierung oder eine Berufsausbildung. Auch in diesen Projektphasen werden die jungen Menschen von sozialpädagogischen Fachkräften und Lehrkräften gefördert und begleitet.

Förderung

„Wirtschaft integriert“ wird gefördert aus Mitteln des Landes Hessen, des Europäischen Sozialfonds, der Agenturen für Arbeit sowie der Jobcenter. Das hessische Handwerk unterstützt das Projekt. Kooperationspartner sind die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, der Hessische Handwerkstag sowie die ARGE der hessischen Industrie- und Handelskammern.

Koordination und Anmeldung

Die Koordination des Landesprojektes „Wirtschaft integriert“ liegt in Händen des BWHW. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit den beteiligten Bildungseinrichtungen – z. B. dem bbw Südhessen.

Kontakt BWHW:

Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. / Region Rhein-Main

Heddernheimer Landstraße 147 / 60439 Frankfurt am Main

Koordinatorin: Juliane Timmerberg

Telefon: 069 580909-35 / Telefax: 069 580909-58

Mail: timmerberg.juliane@bwhw.de

 

www.bwhw.de

 

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