Hessisches Perspektivprogramm zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen (HePAS)

Berufliche Perspektiven für Menschen mit Schwerbehinderung

Zwei junge Männer arbeiten gemeinsam in einer Werkstatt an einem Holzbrett – einer der beiden sitzt dabei im Rollstuhl.

Durch HePAS – das Hessische Perspektivprogramm zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen schwerbehinderter Menschen – sollen die Zugangschancen von Menschen mit Schwerbehinderung zum allgemeinen Arbeitsmarkt verbessert werden. Dafür verantwortlich sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und das LWV Hessen Integrationsamt. Mit der Umsetzung ist unter anderen das bbw Südhessen beauftragt. Die Ziele des bisherigen Hessischen Schwerbehinderten-Programmes und des Bundesprogrammes "Initiative Inklusion" wurden in HePAS integriert und weiterentwickelt.

HePAS konkret

Konkret heißt das: Im Rahmen des Programmes HePAS vermittelt das bbw Südhessen schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen in eine Ausbildung oder ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis. Die Beschäftigten und die Arbeitgeber werden sowohl im Vermittlungsprozess als auch im Anschluss daran individuell und intensiv durch das bbw Südhessen betreut und begleitet. HePAS bietet Unternehmen außerdem finanzielle Anreize, behinderte Menschen als Fachkräfte zu gewinnen.

Die Leistungen des bbw Südhessen umfassen unter anderem:

Unterstützung der Bewerber/-innen:

  • Kontaktaufnahme zum Leistungsträger
  • Ermittlung der individuellen Unterstützungsbedarfe
  • Prüfung und Aktualisierung der Bewerbungsunterlagen
  • Entwicklung einer erfolgversprechenden Bewerbungsstrategie
  • Umfassendes Bewerbungscoaching
  • Unterstützung der Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern

Unterstützung der Arbeitgeber:

  • Auswahl geeigneter Bewerber/-innen
  • Matching zwischen den fachlichen und überfachlichen Anforderungen des jeweiligen Ausbildungs-/Arbeitsplatzes und den Kompetenzen der Bewerber/-innen
  • Begleitung bis zur Einstellung
  • Beratung im Hinblick auf Fördermittel, Ausbildungs-/ Arbeitsplatzgestaltung, technische Hilfsmittel, Vertrag etc.
  • Organisation und Vermittlung der fachpraktischen und -theoretischen Förderung

Zur Begleitung gehört bei Bedarf auch die Unterstützung bei Konflikten sowie Krisenintervention (z.B. bei krankheitsbedingten Fehlzeiten).

Die Voraussetzungen

  • Haupt(wohn)sitz des schwerbehinderten Menschen und des Arbeitgebers befindet sich in Hessen
  • tarifliche oder ortsübliche Entlohnung
  • Tätigkeit von mindestens 18 Stunden wöchentlich
  • Ausnahmen bei Praktika sind möglich

Antragsformulare und einen Flyer finden Interessierte auf der Internetseite des Integrationsamtes des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (www.integrationsamt-hessen.de) unter dem Stichwort „HePAS“.

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