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Ein „Sprungbrett“ für Inklusion

Neues bbw-Projekt unterstützt Familien und Schulen

Ausschreibung? Gewonnen! Projektstart? Jetzt! „Sprungbrett“ heißt ein neues Projekt im bbw, das mit Präventionsteams an Regelschulen im Wetteraukreis arbeitet. Zielgruppe und Partner sind Kinder mit Förderbedarf, ihre Eltern sowie die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer. Die Fachkräfte des Präventionsteams Sprungbrett unterstützen dabei, Inklusion an Schulen umzusetzen. Das Projekt läuft zunächst zwei Jahre.

Die zwei Präventionsteams haben ihren Sitz in den Beratungs- und Förderzentren in Ortenberg und Friedberg und starten von dort aus in die Schulen. Ihr Einsatz erfolgt in enger Abstimmung mit dem Jugendamt Wetteraukreis. „Die jungen Menschen mit Förderbedarf werden niederschwellig und lebensnah im inklusiven Schulalltag und außerhalb der Schule unterstützt“, so der zuständige bbw-Bereichsleiter Christoph Müller. Zum Beispiel dann, wenn ein Kind mit Förderbedarf Unterstützung im sozialen und emotionalen Bereich braucht, wenn Ängste oder Beeinträchtigungen die Schulstunden schwermachen.

Die insgesamt sechs pädagogischen Fachkräfte arbeiten dann ganz konkret mit dem Kind an seinen individuellen Zielen. Wichtige Partner sind dabei selbstverständlich die Eltern und Lehrer/-innen oder auch weitere Fachstellen, deren Angebot unterstützen könnte. Die Betreuungsphase der bbw-Teams dauert pro Kind mindestens drei und höchstens sechs Monate. Ganz wichtig: Zum Abschluss gehört, dass die nächsten Schritte für alle klar sind – damit es danach in der Schule gut weitergehen kann! Neben dem Erreichen individueller Ziele geht es bei „Sprungbrett“ auch um strukturelle Veränderungen, die Inklusion an der jeweiligen Schule leichter machen.

Von Vorteil für die Arbeit der Sprungbrett-Teams Arbeit in der Wetterau ist die Verbindung zum bbw-Hauptsitz in Karben. „Die Expertise der dortigen Kolleginnen und Kollegen in den Förderschwerpunkten Lernbehinderung, psychische Erkrankung oder Autismus steht ihnen zur Verfügung“, betont bbw-Abteilungsleiterin Carmen Bergmann.

Sie möchten sich über das Projekt „Sprungbrett“ informieren? bbw-Bereichsleiter Christoph Müller gibt Ihnen gerne Auskunft.

 

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