Drei junge Menschen knien in Startposition auf dem Boden

Startbereit! Für deinen Weg in die Ausbildung

Potenziale erkennen und Berufsvorstellungen konkretisieren

Fachliche Potenziale sichtbar machen, personale und soziale Kompetenzen stärken sowie interkulturelle und digitale Kompetenzen weiterentwickeln, um anschließend mit realistischen Berufsperspektiven gemeinsam den beruflichen Weg zu planen – das ist das Ziel des Projekts „Startbereit! Für deinen Weg in die Ausbildung“.

Von dieser – das Regelangebot an Schulen ergänzenden – vertieften Berufsorientierung und Übergangsbegleitung im Schulabgangsjahr profitieren Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Lernen von Förderschulen oder allgemeinbildenden Schulen mit inklusivem Unterricht.

Nach Durchlauf des Projekts sind die Schüler*innen in der Lage, realistische Berufsvorstellungen für sich zu formulieren, um einen passenden Weg in Ausbildung und Beruf zu finden. Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, den Lehrkräften an den Schulen und der Berufsberatung der Agenturen für Arbeit ein wichtiger Bestandteil des Projekts.

Samiul

 

Samiul, 15 Jahre alt und Schüler der 9. Klasse der Hans-Thoma-Schule, nahm am Berufsorientierungsprojekt „Startbereit“ teil. Dort sammelte er erste Erfahrungen in berufsbezogenen Kompetenzen und erhielt wertvolle Einblicke in den Einstieg in die Berufswelt. Begeistert äußerte er: „Die Woche war so gut, dass ich mir wünsche, dass wir sie wiederholen.“

Bild im BBW Slider

Yassin

 

Yassin, 16 Jahre alt und Schüler der Hans-Thoma-Schule, entdeckte im Berufsorientierungsprojekt „Startbereit“, wie spannend das Lernen sein kann. Die Kombination von handwerklichen und digitalen Aufgaben in Einzel- und Gruppenarbeit hat ihm gut gefallen. „Das Beste war zu sehen, dass das Lernen Spaß machen kann“, sagte Yassin. Auch das Sägen eines Fisches, einer typischen Aufgabe im Rahmen des Hamet-Testverfahrens, hat er gemeistert.

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Ablauf des Projekts „Startbereit!“

Die individuelle Projektdauer im Projekt „Startbereit!“ umfasst je Schüler*in abhängig vom Umfang des Praxisteils etwa neun Tage, in einem Zeitraum von maximal drei Monaten. Die Umsetzung der Projektwoche im bbw Südhessen beträgt fünf Tage.

Im Anschluss an die Projektwoche im bbw folgt ein Praxisteil in Betrieben, bei dem die Schüler*innen einige berufsorientierende Praxistage absolvieren, um realistische berufliche Erfahrungen zu machen.

Abschließend finden Rückmeldegespräche (Berufswegekonferenzen) mit allen Akteuren statt, bei der die Ergebnisse der Projektwoche, die Kompetenzentwicklung sowie die beruflichen Interessen der jeweiligen Schüler*innen diskutiert werden. Gemeinsam werden die erarbeiteten realistischen Optionen nach Ende der Schulpflicht diskutiert und somit eine nachhaltige Sicherung zum Übergang in eine Berufsausbildung oder weiterführenden Bildungsweg sichergestellt.

Projektwoche im bbw Südhessen

Aufbauend auf der bereits erfolgten Berufsorientierung werden die Schüler*innen in der Projektwoche in aufeinander abgestimmten Modulen „Startbereit!“ für den eigenen Berufsweg gemacht. Sie können ihre fachlichen Fertigkeiten und Potenziale prüfen, steigern ihr Wissen um die eigenen berufspraktischen Stärken und entwickeln damit ihre beruflichen Interessen.

Um realistische Berufsvorstellung für sich zu formulieren und einen geeigneten Berufsweg zu finden, können die Teilnehmenden in den Modulen

  • einen Abgleich ihrer Interessen mit den gezeigten persönlichen Stärken vornehmen,
  • etwas über ihre Soft Skills erfahren und diese ausbauen,
  • ihre digitalen Kompetenzen weiterentwickeln,
  • sich mit verschiedenen Aspekten der Diversität auseinandersetzen,
  • über eigene Werte demokratische Strukturen reflektieren,
  • und ihr Selbstbewusstsein und ihre Motivation stärken.

Interessierte Schulen am Projekt Startbereit! können sich gerne melden.

Förderung

„Startbereit! Für deinen Weg in die Ausbildung“ wird gefördert von der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit und dem Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen sowie der Flughafen-Stiftung „Pro Region“.

Ansprechperson

Porträtfoto von Bernhard Witzlau

Bernhard Witzlau

Bereichsleitung Berufsorientierung & Integration
Telefon: 06039 / 482-696
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